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Stadtporträt

Wilhelmshaven wurde 1869 durch König Wilhelm I. von Preußen wegen der einzigartigen und geschützten Lage als Marinegarnison gegründet, auch heute noch ist die Stadt Deutschlands größter Marinestützpunkt. Durch die enge Verbindung mit „ihrer“ Marine erlebte die Stadt in ihrer jungen Geschichte zweimal sehr ausgeprägt den Wechsel von wirtschaftlicher Blüte (1871 bis 1914, 1933 bis 1939) zu Niedergang und Zerstörung, zuerst 1918, dann 1945. Nach dem Zweiten Weltkrieg gelang der Versuch, eine breite wirtschaftliche Struktur in der Stadt zu schaffen, sie findet Ausdruck im Ölhafen und Großanlagen der petrochemischen Industrie im Norden der Stadt. Mittlerweile ist zudem mit Hilfe der Sektoren Dienstleistung und Tourismus der Strukturwandel fortgesetzt worden.
Mit der „Expo am Meer“, dem größten dezentralen Projekt der Weltausstellung in Hannover im Jahr 2000, nutzte die Stadt die Chance, ihren Bekanntheitsgrad überregional aufzuwerten. Das richtungweisende Vorhaben für die Zukunft der gesamten Region ist der geplante deutsche Tiefwasserhafen, der „JadeWeserPort“ - die größten Containerschiffe der Welt sollen hier zum Ende der ersten Dekade ihre Ladung löschen.
Seit dem 1. Januar 2003 hat auch Wilhelmshaven die Eingleisigkeit seiner Verwaltungsspitze, in der die Leitung der Verwaltung und Repräsentation der Stadt in einer Hand zusammengeführt sind. Dazu haben die Wilhelmshavener in der ersten Direktwahl im September 2001 ihr Wahlrecht genutzt und den Sozialdemokraten Eberhard Menzel zum hauptamtlichen Oberbürgermeister gewählt.
Der Südstrand ist die Schokoladenseite und beliebter Anziehungspunkt zugleich für Wilhelmshavener und Gäste. Mit seiner südländisch anmutenden Promenade lädt er zu langen Spaziergängen am Meer ein. Ausgedehnte Liege- und Freizeitflächen lassen Sport in großer Variation zu. Das Nationalparkzentrum „Das Wattenmeerhaus“, das „Küstenmuseum Wilhelmshaven“, das „Deutsche Marinemuseum“ und das „Aquarium Wilhelmshaven“ sind attraktive Anlaufpunkte für Tausende von Besuchern in jedem Jahr.
Nur wenige Schritte vom Südstrand entfernt, direkt neben der 1906/07 erbauten Kaiser-Wilhelm-Brücke, liegen die Museumsschiffe „Kapitän Meyer“, ein alter Tonnenleger, und das Weserfeuerschiff „Weser“. Der sich anschließende Bontekai verbindet Südstrand und Hafen mit der neuen maritimen Mitte, der „Nordseepassage“. Dieses Wilhelmshavener Einkaufszentrum mit charmanten Treffpunkten, wurde vom renommierten Hamburger Architekturbüro gmp von Gerkan, Marg und Partner (unter anderem die Bahnhöfe Leipzig und Stuttgart, Messe Leipzig) entworfen und mit einem Investitionsvolumen von 150 Millionen Mark realisiert. Anfang September 1997 wurde die „Nordseepassage“ mit 60 Geschäften, Cafés und einem integrierten modernen Bahnhof eröffnet. Hier können Besucher in lichtdurchfluteten Passagen wetterunabhängig einkaufen und bummeln, an Spitzentagen nutzen mehr als 30000 Menschen diese Möglichkeit.
Kulturell bietet die Nordseestadt erheblich mehr als Mittelmaß. Das Stadttheater mit dem Sitz der Landesbühne Niedersachsen-Nord, Kunsthalle, Küstenmuseum Wilhelmshaven, Burg Kniphausen, Stadthalle, private Galerien, und vor allem das Kulturzentrum Pumpwerk, dessen Ruf als norddeutsche Kleinkunstbühne (Kleinkunst-Preis „Der Knurrhahn“) überregional ausstrahlt, sind Eckpfeiler der Kulturszene in Wilhelmshaven. Golfplatz, Freibäder, Tennis- und Squashcenter ergänzen ein breitgefächertes „Outdoor“-Freizeitangebot.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind das 1929 erbaute Rathaus mit seinem 49 Meter hohen Aussichtsturm, das 1906 im Stil der Neu-Renaissance erbaute „Robert-Koch-Haus“, die historische preußische Achse von der Garnisonkirche über die Denkmäler König Wilhelms I. und des Prinzen Adalbert bis zum Adalbertplatz, Zeugen der preußischen Gründungsgeschichte der Jadestadt.
Die Kaiser-Wilhelm-Brücke, Anfang des letzten Jahrhunderts als größte Drehbrücke Europas erbaut, ist das Wahrzeichen Wilhelmshavens. Sie verbindet die Südstadt mit der Südstrandpromenade.
Auch in den Individualsportarten glänzen Wilhelmshavener Sportler in verschiedenen Disziplinen und quer durch alle Altersgruppen mit Meistertiteln auf nationaler und internationaler Ebene. Ob beim Schach, Schwimmen, in der Leichtathletik oder im Behindertensport – die Erfolge verdeutlichen, dass Wilhelmshaven auch eine sportliche Stadt ist.
Mit der „Expo am Meer“, dem größten dezentralen Projekt der Weltausstellung in Hannover im Jahr 2000, nutzte die Stadt die Chance, ihren Bekanntheitsgrad überregional aufzuwerten. Das richtungweisende Vorhaben für die Zukunft der gesamten Region ist der geplante deutsche Tiefwasserhafen, der „JadeWeserPort“ - die größten Containerschiffe der Welt sollen hier zum Ende der ersten Dekade ihre Ladung löschen.
Seit dem 1. Januar 2003 hat auch Wilhelmshaven die Eingleisigkeit seiner Verwaltungsspitze, in der die Leitung der Verwaltung und Repräsentation der Stadt in einer Hand zusammengeführt sind. Dazu haben die Wilhelmshavener in der ersten Direktwahl im September 2001 ihr Wahlrecht genutzt und den Sozialdemokraten Eberhard Menzel zum hauptamtlichen Oberbürgermeister gewählt.
Der Südstrand ist die Schokoladenseite und beliebter Anziehungspunkt zugleich für Wilhelmshavener und Gäste. Mit seiner südländisch anmutenden Promenade lädt er zu langen Spaziergängen am Meer ein. Ausgedehnte Liege- und Freizeitflächen lassen Sport in großer Variation zu. Das Nationalparkzentrum „Das Wattenmeerhaus“, das „Küstenmuseum Wilhelmshaven“, das „Deutsche Marinemuseum“ und das „Aquarium Wilhelmshaven“ sind attraktive Anlaufpunkte für Tausende von Besuchern in jedem Jahr.
Nur wenige Schritte vom Südstrand entfernt, direkt neben der 1906/07 erbauten Kaiser-Wilhelm-Brücke, liegen die Museumsschiffe „Kapitän Meyer“, ein alter Tonnenleger, und das Weserfeuerschiff „Weser“. Der sich anschließende Bontekai verbindet Südstrand und Hafen mit der neuen maritimen Mitte, der „Nordseepassage“. Dieses Wilhelmshavener Einkaufszentrum mit charmanten Treffpunkten, wurde vom renommierten Hamburger Architekturbüro gmp von Gerkan, Marg und Partner (unter anderem die Bahnhöfe Leipzig und Stuttgart, Messe Leipzig) entworfen und mit einem Investitionsvolumen von 150 Millionen Mark realisiert. Anfang September 1997 wurde die „Nordseepassage“ mit 60 Geschäften, Cafés und einem integrierten modernen Bahnhof eröffnet. Hier können Besucher in lichtdurchfluteten Passagen wetterunabhängig einkaufen und bummeln, an Spitzentagen nutzen mehr als 30000 Menschen diese Möglichkeit.
Kulturell bietet die Nordseestadt erheblich mehr als Mittelmaß. Das Stadttheater mit dem Sitz der Landesbühne Niedersachsen-Nord, Kunsthalle, Küstenmuseum Wilhelmshaven, Burg Kniphausen, Stadthalle, private Galerien, und vor allem das Kulturzentrum Pumpwerk, dessen Ruf als norddeutsche Kleinkunstbühne (Kleinkunst-Preis „Der Knurrhahn“) überregional ausstrahlt, sind Eckpfeiler der Kulturszene in Wilhelmshaven. Golfplatz, Freibäder, Tennis- und Squashcenter ergänzen ein breitgefächertes „Outdoor“-Freizeitangebot.
Weitere Sehenswürdigkeiten sind das 1929 erbaute Rathaus mit seinem 49 Meter hohen Aussichtsturm, das 1906 im Stil der Neu-Renaissance erbaute „Robert-Koch-Haus“, die historische preußische Achse von der Garnisonkirche über die Denkmäler König Wilhelms I. und des Prinzen Adalbert bis zum Adalbertplatz, Zeugen der preußischen Gründungsgeschichte der Jadestadt.
Die Kaiser-Wilhelm-Brücke, Anfang des letzten Jahrhunderts als größte Drehbrücke Europas erbaut, ist das Wahrzeichen Wilhelmshavens. Sie verbindet die Südstadt mit der Südstrandpromenade.
Auch in den Individualsportarten glänzen Wilhelmshavener Sportler in verschiedenen Disziplinen und quer durch alle Altersgruppen mit Meistertiteln auf nationaler und internationaler Ebene. Ob beim Schach, Schwimmen, in der Leichtathletik oder im Behindertensport – die Erfolge verdeutlichen, dass Wilhelmshaven auch eine sportliche Stadt ist.
Warum schreibt sich Wilhelmshaven mit "v"?
Der Name Wilhelmshaven wird zum ersten Mal erwähnt in der Urkunde, die am Tage der Einweihung bei der Grundsteinlegung für die Elisabethkirche (heute Christus- und Garnisonkirche) im Grundstein vermauert wurde (17.6.1869). Der Entwurf zu dieser Urkunde stammt von Hafenbaudirektor Goeker. Er hatte nach niederdeutschem Brauch den Namen mit "v" geschrieben statt mit "f" (wie er beispielsweise bei anderen Städtenamen des Binnenlandes, z.B. Friedrichshafen, Ludwigshafen, gebräuchlich ist).
In Berlin hatte man aus dem "v" ein "f" gemacht. Als Goeker am Gründungstag den Fehler bemerkte, wandte er sich an General von Roon und dieser an den König. Darauf befahl der König, das "v" wieder einzusetzen. Er bemerkte dazu: "Ich habe es ja auch gleich so ausgesprochen, lieber Roon."
Mit "v" schreiben sich auch Bremerhaven und Cuxhaven.















